Ausflug zu den Rittern auf der Burg Hochosterwitz

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Beitrag von Mina Wittmann

Die Burg Hochosterwitz liegt in Kärnten, im Süden von Österreich. Es ist eine der am besten erhaltenen Burgen im Land. Die Familie Khevenhüller, der die Burg schon seit vielen Jahrhunderten gehört, kümmert sich immer noch darum. Sie wohnen sogar in Sichtweite. 

Super Aussicht

Wenn Ihr zur Burg Hochosterwitz in Kärnten fahrt, dürft Ihr Euer Fernglas nicht vergessen. Auf der Burgterrasse könnt Ihr die Aussicht genießen und oben auf der Burg (aber auch unten) gibt es ein sehr gutes Restaurant. Im Burggarten sieht man schön eingesetzte Blumen und eine Wiese. 

Von unten sieht die Burg Hochosterwitz ziemlich spektakulär aus und von oben hat man einen super Ausblick!

Wie die Ritter wohl gelebt haben?

Im Rittermuseum gibt es Ritterrüstungen. Ein Ritter war sogar 2 Meter 25 groß! Und es gibt Waffen, Schilder und Pfeil und Bogen zu sehen. 

Außerdem entdeckt man interessante Malereien: Burgfräuleins, Kriege, viele Ritter und nur auf einem Bild zwei Kinder. Ich habe auch ein wunderschönes Seidenkleid entdeckt. Wie die wohl gelebt haben?

Die Burg war mit 14 Toren gesichert, und wer die Burg erobern wollte,  musste erst alle 14 Tore erobern. Das war gar nicht möglich. Das Verlies war ziemlich klein, und die Gefangenen wurden mit einer Fusskette angebunden.

Natürlich gibt es auch einen Platz zum Beten – nämlich eine Burgkirche und eine Kapelle für den Heiligen Nikolaus. Die Ritter waren nämlich sehr gläubig.

Praktische Tipps

Vom Parkplatz aus gibt es einen Lift, man kann aber auch zu Fuß hoch laufen (ca. 40 Minuten). 

Ihr könnt auch Euren Hund mitnehmen, die Burgbesitzer haben auch einen Hund. 

Mehr Infos zur Burg gibt’s hier.

Berichte von unserer zweiten Mini-Travelista Nora lest ihr außerdem hier.

Über die Autorin

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Ich bin eine echte Bergziege – nur ohne Hörner. Am liebsten stapfe ich durch den Wald, immer in der Hoffnung, dass mir ein Eichhörnchen eine Nuss auf den Kopf wirft (bisher Fehlanzeige). Tiere mag ich sowieso alle, ausser vielleicht Mücken – die mögen mich leider zu sehr. Im Schnee habe ich am meisten Spass: Ich flitze am liebsten mit den Skiern die Berge runter. Wenn ich nicht gerade draussen herumtobe, schreibe ich über meine Abenteuer, damit auch andere wissen, wie schön es ist, die Nase in den Wind zu halten.

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