Achtung: Fleischliebhaber unter uns, dass ist etwas für Euch :-). Essen gehen in New York ist, verglichen mit anderen Städten, bekanntlich sehr teuer. Und wenn es dann auch noch um die berühmt-berüchtigte Steakhouse-Szene geht, ist Manhattan leider keine Unbekannte. Seit Ende des 18. Jahrhunderts produzieren Spitzenköche am laufenden Band erstklassige Prime Cuts, um die Gelüste der Fleischliebhaber im „concrete jungle“ zu stillen.

Von klassischen old-fashion Beef-Bistros bis hin zu neumodischen Chophouses ist die Auswahl, für sich nach Fleisch verzehrenden Foodies, enorm gross. Steakhouse ist jedoch nicht gleich Steakhouse… Wer auf der Suche nach einem grossen, saftigen Filet ist und sich rein zufällig dann auch noch in New York befindet, aufgepasst:

Williamsburg, 178 Broadway, Peter Luger Steakhouse

Ein Traum in Fleisch! Das Peter Luger Steakhouse befindet sich abseits des Manhattan-Trubels. Cleanes Ambiente, angenehm ruhige Atmosphäre, (authentisch) zuvorkommender Service und eine aussagekräftige Speisekarte: Steak for 1, Steak for 2, Steak for 3 oder Steak for 4. Simpel, aber völlig ausreichend. Es erwartet einen kein grosses Schickimicki: Ohne Tischdecken wird auf schlichten Holztischen das Essen serviert – ganz anders als man es aus den Steakhäusern mitten in Manhattan kennt.

Der Fokus liegt dabei definitiv auf dem Fleisch! Und es ist einfach perfekt, mehr kann ich dazu nicht sagen: Ein grosses, vorgeschnittenes Stück Fleisch und eine klassische, minimale Auswahl an Kartoffel- oder Gemüse-Beilagen. Simple at it‘s best. Das Restaurant ist zudem für seine renommierte hauseigne Steaksauce bekannt. Bitte sicherstellen, dass auf dem Heimweg die ein oder andere Flasche mitgenommen wird, hat leider Suchtpotential. Reservierungen sind in jedem Fall erforderlich (Tipp meinerseits: in den seitlichen Eckbereichen :-))

Foto_Luger

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Porterhouse-Steak here I come… Der perfekte Abend, mit perfekter Begleitung und dem perfekten Stück Fleisch. Was möchte man mehr?! Im The Strip House wird bei abgedunkeltem, schummrigem Ambiente, urigem Interieur und typisch amerikanischem Flair das Fleisch verzerrt. Die roten Wände des ehemaligen Strip-Lokals zieren Pin-Up Bilder der 50er Jahre und Körperkontakt zum unmittelbaren Nachbarn könnte (leider) inbegriffen sein, da das Strip House sehr eng bestuhlt ist. Die Speisekarte bietet eine grosse Fleischvielfalt und lässt das Herz höher schlagen. Der Geschmack des Steaks: beeindruckend. Ohne Worte. Das Filet, am Knochen gebraten, perfekt gegart, üppig portioniert (für mich kaum besiegbar ohne partnerschaftliche Unterstützung :-)). Unvergleichbare Atmosphäre mit einer anregenden Dynamik. Wäre da nur nicht der Spontanitätsfaktor der zu wünschen übrig lässt: Tischreservierungen sind weit im Voraus vorzunehmen – doch die Durststrecke lohnt sich zu überwinden!

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