Ein Spaziergang durch Buddhas geheimen Garten

Ein Spaziergang durch Buddhas geheimen Garten

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Der Besuch des Secret Buddha Gardens auf Koh Samui ist eine willkommene Abwechslung zum Strandleben.

Ich bin ja ein Fan von Thailand und seinen wunderschönen Inseln. Unsere letzte Asienreise endete auf Koh Samui, die zugegebenermassen nicht meine neue Lieblingsinsel wurde.

Für dieses Urteil sorgten u.a. ein äusserst fragwürdiges Pad Thai sowie der schlechteste Gin Tonic, den die Welt je gesehen hat. Eine Fahrt über die Insel hat dann vieles aber wieder gut gemacht.

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Mein ganz persönliches Highlight war der Besuch des Secret Buddha Gardens (auch Heaven’s Garden oder Magic Garden genannt). Dieser befindet sich nordwestlich des Lamai Beach auf einem Hügel im Innern der Insel.

Im Jahr 1976 begann hier ein Durian-Bauer (ja, genau, das sind diese grossen Stink-Früchte) damit, Skulpturen und Tempel auf dem Land seiner Familie zu bauen. Götterstatuen, Tiere und Menschen – darunter auch ein Bildnis seiner selbst.

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Nim Thongsuk machte sein Grundstück der Öffentlichkeit zugänglich und baute bis zu seinem Tod im Alter von 91 Jahren weitere Statuen – und das Resultat ist einmalig.

Abgerundet wird die Anlage durch einen Bach, der sich mitsamt Wasserfall den Abhang hinunter windet. Über die Jahre hinweg hat sich die Natur einige der Statuen und Gebäude wieder zurückerobert, was ihnen einen mystischen Touch verleiht.

Das regnerische Wetter bei meinem Besuch sorgte einerseits für die passende Atmosphäre, andererseits hielt es offenbar die Besucher ab. Wir waren nämlich völlig alleine da.

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Auf der Insel werden Touren zum Secret Buddha Garden angeboten, wobei die Mystik des Ortes mit steigender Anzahl Besucher sicherlich abnimmt. Wir haben uns vom Hotel aus ein Taxi genommen, das hat tiptop geklappt.

Während wir durch die Anlage liefen, hat sich der Taxifahrer allerdings reichlich mit Durian eingedeckt und sich damit den Kofferraum gefüllt. Der Geruch im Auto war auf der Rückkehr dementsprechend. Das leicht „unterbezahnte“ Lächeln im Gesicht des Fahrers, als ich ihn fragte, ober er Shoppen war, werde ich wohl nie vergessen.

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