Bei den feuerspeienden Ungeheuern auf den Liparischen Inseln

Bei den feuerspeienden Ungeheuern auf den Liparischen Inseln

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Der erste stinkt nach faulen Eiern und raucht. Der zweite spuckt Feuer und rumpelt und faucht. Ich rede nicht etwa von Drachen sondern von Vulkanen. In den Ferien waren wir auf Sizilien und den Liparischen Inseln und da habe ich mir ein paar aus der Nähe angesehen. Den auf Vulcano, den Stromboli und auf dem Rückflug noch den Ätna, aus dem die Lava rauskam.

Hier seht ihr alle liparischen Inseln

Hier seht ihr alle Inseln

Zu Fuss zum Krater von Vulcano

Auf der Insel Vulcano sind wir auf den Vulkan gewandert. Der Weg ist 800m lang und man braucht eine dreiviertel Stunde bis man am grossen Kraterrand ist.

Der Vulkan ist echt steil Liparische Inseln

Der Vulkan ist echt steil

Von da geht es noch weiter um den Krater herum. Am höchsten Punkt hat man eine super Aussicht über alle sieben Inseln.

Der Krater vom höchsten Punkt

Der Krater vom höchsten Punkt

Von hier kann man alle sieben Inseln sehen. Im Hintergrund Lipari und Salina.

Von hier kann man alle sieben Inseln sehen. Im Hintergrund Lipari und Salina.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn ihr richtig mutig seid, könnt ihr vom Gipfel einen Zickzackweg runtergehen den man schon von Anfang an sieht. Dann müsst ihr aber direkt neben den Schwefeldämpfen vorbei. Es sieht ziemlich eklig aus, weil es aus dem Boden gelb dampft und stinkt. Am besten ist es, wenn ihr ein nasses Tuch vor den Mund und die Nase haltet. Dann ist eure Lunge geschützt.

Mit dem Schiff zum feuerspuckenden Vulkan Stromboli

Von Lipari haben wir einen Ausflug nach Panarea und Stromboli gemacht. Die Tickets haben wir bei Nino in Canneto gekauft, sein Schiff heisst Aliante. Sein Neffe ist der Kapitän und gleichzeitig der Koch, weil man abends im Schiff essen kann. Um 14 Uhr ging es los. Erst gab es einen Badestopp und einen Besuch in Panarea, wo man eine Stunde lang machen konnte, was man wollte. Das ist die Insel der Reichen und VIPs. Dann fuhren wir weiter nach Stromboli, wo wir vor dem Essen das Dörfchen anschauen oder baden konnten.

Danach kam das beste: wir fuhren um die Insel herum bis zur Lavarutsche vom Vulkan. Dort ist der Sonnenuntergang superschön. Kaum war die Sonne untergegangen brach zum ersten Mal der Vulkan aus. Es sah wunderschön aus, Feuer und Lava schiesst meterhoch in die Luft. Ein paar mal waren es sogar zwei Ausbrüche nebeneinander. Wir hatten echt Glück, weil der Vulkan so aktiv war. Nach einer halben Stunde Feuershow fuhren wir im Dunkeln wieder nach Canneto auf Lipari zurück. Volle Kraft voraus, etwa eine Stunde lang. Es war ganz windig und ich habe die Sterne gezählt.

Kaum geht die Sonne unter geht's los.

Kaum geht die Sonne unter geht’s los.

Hier bricht der Stromboli aus.

Hier bricht der Stromboli aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

Infos zu den Liparischen Inseln:

Unterkünfte auf den Liparischen Inseln

Auf Vulcano ist es sehr schön in Vulcano Blu Residence. Die Leute sind voll nett und es hat einen Infinity Pool mit Meerwasser. Voll schön!

In Lipari konnte meine Mami in der Nacht von unserem Balkon im Appartment den Stromboli ausbrechen sehen. Das Haus hiess so wie die schwarzen Lavasteine, die man dort findet: NerOssidiana

Ausflug Panarea/Stromboli:

Ich empfehle euch auf der Aliante zu buchen. Der ganze Ausflug dauert von 14 bis 22 Uhr und kostet 25 Euro für Erwachsene, mein Bruder und ich mussten nur die Hälfte bezahlen. Die Nudeln auf dem Schiff mit Wasser und Wein und Sesamgebäck zum Nachtisch kosten nur 10 Euro pro Person. Mein Bruder und ich mussten aber gar nicht bezahlen.

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