Top-Spots für Golfer

Top-Spots für Golfer

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Mit dem Golf-Sport hab ich eigentlich rein gar nichts am Hut. Für mich das reinste Handicap, sozusagen. In meinen Jugendjahren haben wir ab und zu freestyle gegolft. Der Thurgau mit seinen grünen Weiden eignet sich hierfür hervorragend! Dabei ist aber meistens mehr Schaden entstanden, als es unserem Handicap zuträglich war. Generell scheint sich die Sportart einer immer grösser werdenden Beliebtheit zu erfreuen. Dies zeigt auch ein Blick auf das aktuelle Ausstellerverzeichnis der diesjährigen Messe für Ferien und Reisen (FESPO) in Zürich, welche wiederum vom 29. Januar bis 1. Februar stattfindet. Auch in diesem Jahr ist die Golfmesse fester Bestandteil der Ferienmesse. Von den total 650 Ausstellern sind 130 aus dem Bereich Golf.

Da bei uns im Team niemand golft, wir aber immer wieder angesprochen werden, ob wir nicht mal etwas zu dem Thema schreiben könnten, habe ich jemanden gefragt, der es wissen muss. Stefan Waldvogel ist Chefredaktor des Verbandsmagazins „Golfsuisse“. Ich habe ihn nach seinen persönlichen Top 5 Golf Spots befragt. Er kennt zwar nicht alle 33’000 Plätze weltweit persönlich, hat aber zumindest auf allen Kontinenten schon einmal abgeschlagen.

Stefan Waldvogel, GOLFSUISSEStefan Waldvogel, Chefredaktor von „Golfsuisse“

Hier sind sie also: Stefans Top 5 Spots für Golferinnen und Golfer:

Das beste Winter-Ziel für Golfer ist Südafrika. Der Klassiker bleibt die Garden Route. Wer es noch etwas ruhiger und gemütlicher mag, dem empfehle ich die „Golf Coast“ südlich von Durban. Entlang von 120 Kilometer liegen elf schöne Golfplätze, die meisten davon nahe am Indischen Ozean. Neben dem super Klima besticht Südafrika mit kulinarischem Genuss. Für Weinliebhaber ist so oder so gesorgt. Ich würde sagen, nirgends bekommt man mehr für sein Geld. Mit so vielen freundlichen und lebensfrohen Menschen, macht das Leben in Südafrika einfach Spass – und das erst noch ohne Jetlag.

Golf, Südafrika pinnacle pointPinnacle Point Beach and Golf Resort, Südafrika

Schottland – das „Mutterland“ des Golfsports ist für jeden Fan ein Muss. Es müssen meiner Meinung nach dort aber nicht unbedingt die grossen bekannten Plätze wie etwa die Ryder Cup-Orte Gleneagles oder St Andrews sein. Den speziellen Geist des Spiels spürt man besser, wo nicht so viele amerikanische und andere Touristen abschlagen. Zudem sind die Austragungsorte der grossen Turniere für normale Gäste mittlerweile recht teuer. Spannend beim Golfen in Schottland ist, dass es Plätze einfach überall gibt. In jeder kleinen Stadt, in Parks, in den Bergen, in Dünen und am Meer. Viele dieser Plätze bieten deshalb auch für erfahrene Golfer noch Herausforderungen. Auf den „unbekannten“ Plätzen spielt man mit Schotten – ein Erlebnis in jeder Hinsicht.

Golf, Schottland - PanoramaSchottland – für jeden Golf-Fan ein Muss!

Fast so populär wie in Schottland ist das Spiel in Süd-Schweden. Besonders in Skane ist das Angebot riesig, äusserst preiswert und ein Hochgenuss für alle Golfer. Klar sind die Drinks nach der Runde dafür etwas teurer, aber das Golfen in der Natur ist unvergleichlich. Zudem ist im Süden von Schweden das Klima gefälliger und die Saison wetterbedingt etwas länger als im Norden. Die absolute Nummer Eins heisst Bro Hof Slott und liegt in der Nähe von Stockholm. Der Platz wurde erst 2007 eröffnet, kann seither aber seine Spitzenposition halten.

Golf, Südschweden vasatorpSüdschweden – Golfen inmitten einer unvergleichlichen Natur

Sylt ist bei den Schweizern nicht unbedingt als Golfdestination bekannt. Mit der neuen Direktverbindung von Air Berlin rückt die Insel im Norden Deutschlands aber auch uns deutlich näher. Der mit Abstand spektakulärste von vier Plätzen ist Budersand ganz im Süden der kleinen Insel. Ein „Linksplatz“ zwischen hohen Gräsern, tiefen Bunkern und den Dünen. Gleich daneben ein absolutes Spitzenhotel gleichen Namens. Dies steht unter der Schweizer Leitung von Rolf E. Brönnimann. Zuvor war er unter anderem für das Victoria Jungfrau und den Bürgenstock tätig. Im Norden kann er im 2009 eröffneten Hotel einen modernen 5-Stern-Standard setzen. Das Haus gefällt nicht allen, aber es hat von A bis Z Stil und passt auch kulinarisch zur Edel-Insel.

Es tönt vielleicht etwas komisch, aber auch die Schweiz ist durchaus ein Top-Reiseziel für Golfer. Schliesslich gründeten die englischen Gäste die ersten Plätze, vor allem in Samedan und der Westschweiz. Graubünden hat mittlerweile die grösste Golfplatz-Dichte in Europa. Für Sommer und Frühherbst bietet jedes der grossen Touristengebiete mehr als genug Abwechslung für Golfer und Geniesser – sei es Graubünden, das Wallis oder natürlich auch die Zentralschweiz. Dieses Jahr spielen die internationalen Stars des Omega European Masters schon Ende Juli in Crans-Montana, so lässt sich der Besuch des Top-Events mit einigen Golftagen in der Ferienregion ideal kombinieren. Offiziell noch nicht eröffnet ist der jüngste Platz in Andermatt. Wer in der Region übernachtet, darf auf dem jüngsten Prachts-Parcours von Samih Sawiris spielen, nach meiner Erfahrung werden aber auch die anderen Interessierten nicht abgewiesen.

Golf, AndermattSamih Sawiris‘ Parcours in Andermatt

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