9 gute Gründe für einen Fahrradurlaub

9 gute Gründe für einen Fahrradurlaub

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Fahrtwind in den Haaren, frische Luft, Sonnenschein auf der Haut – und es gibt noch viel mehr Gründe für Ferien mit dem Fahrrad.

Ferien müssen nicht immer von Zug, Flugzeug, Schiff oder Auto abhängig sein, denn gerade so viel Abwechslung bieten Ferien mit dem Fahrrad. Ein Selbstversuch, der süchtig macht. Diesen Sommer radelten wir fünf Tage durch die Nordwest- und Innerschweiz.

Wir starteten in Rikon im Tösstal und folgten der Mittellandroute Nr. 5 entlang der Flüsse Töss, Glatt und Aare bis nach Aarau. Dort erwartete uns das schmucke Bed & Breakfast zum graf, das mit ganz viel Herzblut geführt wird. In der schönen Altstadt und an der Promenade liessen wir den Abend ausklingen, bevor es am nächsten Tag der Aare entlang weiter bis nach Solothurn ging.

Natürlich gehörte ein erfrischender Schwumm im Flussbad dazu. Dieses Mal nächtigten wir in der Jugendherberge Solothurn, welche direkt am Flussufer liegt.

Am Folgetag sparten wir uns ein paar Kilometer und nahmen den Zug bis Jegenstorf. Von dort radelten wir Richtung Bern an den Thunersee, hinauf nach Zwieselberg zum lieblichen Bed & Breakfast Glütsch Urban.

Erholt ging es am nächsten Tag der Seenroute Nr. 9 dem Thuner- und Brienzersee entlang nach Brienz. Was für ein Panorama! Die letzte Nacht verbrachten wir im Bed and Breakfast Wyler, wiederum sehr herzlich und persönlich.

Der krönende Schluss war die Abfahrt vom Brünig-Pass nach Luzern. Ein See war schöner als der andere: Lungernsee, Sarnersee, Wichelsee, Alpnachersee und schliesslich der Vierwaldstättersee. Müde aber glücklich erreichten wir den Bahnhof Luzern, von wo es mit dem Zug nach Hause ging und wir spürten, wie gut uns diese Ferien taten. Vielleicht kommen auch Sie auf den Geschmack?

1. Den Kopf lüften

Beim Fahrradfahren bläst der Fahrtwind unliebsame Gedanken wortwörtlich aus dem Kopf und es fällt einem ganz einfach, vom Alltag abzuschalten.

2. Mittendrin statt nur dabei

Einer der schönsten Vorteile, ist die Nähe zum Geschehen. Mit dem Fahrrad kommt man in Stadt-/Landteile, die einem mit einem anderen Verkehrsmittel verwehrt gewesen wären. Zum Beispiel führt die nationale Veloroute Nr. 5 direkt an urchigen Bernerhäusern vorbei, deren Gärten zum Träumen einladen.

3. Pause mit Aussicht

Wann immer einem dazu ist, kann man eine Pause machen. Die zum Teil mühsame Suche nach einem Parkplatz fällt weg, Fahrräder sind fast überall toleriert. Dank dieser Flexibilität, werden diese Ferien zu etwas ganz Persönlichem.

4. Glücksgefühle

Bewegung hat unzählige Vorteile, dazu gehören natürlich die Stärkung des Immunsystems, Anregung des Stoffwechsels und die Ausschüttung von Glückshormonen. Wenn das nicht gute Aussichten für Ferien sind!

5. Verbundenheit mit der Natur

Selten fühlt man sich so verbunden mit der Natur, als wenn man das Wetter am eigenen Leibe spürt. Wind, Regen, Sonne beeinflussen unsere Leistungsfähigkeit und Motivation erheblich. Das Vogelgezwitscher oder das Plätschern eines Baches haben schon fast einen meditativen Charakter. Erholung pur!

6. Persönliche Begegnungen

Wenn man mit Velotaschen unterwegs ist, wird man gerne und oft gefragt, wo es dann hingeht. Der Austausch mit Einheimischen ist sehr bereichernd und sie verraten gerne Insider-Tipps in der Region

7. Minimalismus

Reduce to the max – so lautet das Motto beim Packen für die Fahrradferien, denn jedes Gramm zu viel wird man zu einem späteren Zeitpunkt bereuen. Ausserdem tut es einfach gut, sich einmal zu fragen, was man den wirklich braucht

8. Stolz

Wenn man einen Pass überwunden, zig Kilometer hinter sich gelassen oder eine schwierige Passage gemeistert hat, sucht einem das warme Gefühl von Stolz heim. Und wenn man dann auf der Landkarte zeigt, welchen Weg man mit eigener Körperkraft zurückgelegt hat, tut das auch dem Selbstbewusstsein sehr gut.

9. Schmerzen gehen vorbei

Stundenlanges Radfahren kann dem Gesäss schon zutragen. Gepolsterte Fahrradhosen und ein bequemer Sattel schaffen Abhilfe. Der erste Abend ist bestimmt heftig, am zweiten Tag hat man sich aber bereits daran gewöhnt und nimmt den Schmerz (fast) nicht mehr wahr

Tipp:

Die regionale und nationalen Velorouten von SchweizMobil sind fast nahtlos perfekt ausgeschildert, mühsames Kartenlesen während dem Fahren entfällt also. Einfach den dunkelroten Schildern mit der richtigen Routennummer folgen und nichts kann schief gehen.

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