Die Reise-Highlights 2019 der Travelistas

Die Reise-Highlights 2019 der Travelistas

Die Travelistas lassen ihre schönsten und eindrücklichsten Reisen vom vergangenen Jahr Revue passieren.

Vanessa schwärmt noch heute von ihrer Reise durch (Ost)deutschland. Ab Bern ist sie in Etappen via Heilbronn, Weimar, Erfurt, Ketzin an der Havel bis nach Rügen gefahren – und von dort über Stralsund, Schwerin, Hannover und Marburg wieder zurück. Übernachtet hat sie auf Campingplätzen und ist auf überraschende Ecken gestossen.

So die brandenburgischen Havelgewässer. Mit seinen Kanälen, Nebenarmen und Seen bietet das Revier vor den Toren Berlins auf einer Gesamtlänge von rund 180 Kilometern eine hervorragende Gelegenheit, Ferien am und auf dem Wasser zu verbringen. In Erfurt stiess Vanessa auf ihre neue Lieblingsschokolade von Goldhelm. Und den kleinen Campingplatz Tiefurt, nur drei Kilometer vom historischen Weimar entfernt. Hier geht’s zum Blog.


Esther: Nach fünf Jahren und deshalb fünf Jahre zu spät war sie endlich wieder einmal in Tel Aviv. Im Mai war das Wetter perfekt genug, um die Stadt zu Fuss und in Sommerkleidung zu erkunden. Abends sass sie am Strand mit einer Dose Goldstar in der Hand und den Füssen im Sand (toller Reim) und schaute den Joggern zu. Und fand ihr Abendprogramm deutlich besser.

Die Stadt der streunenden Katzen, des leckeren Israeli Salad und der Bauhaus-Bauten verleiden nie. Noch weniger der Carmel Shuk, auch wenn der absolut kein Geheimtipp ist. Aber immer ein Erlebnis. Denn auf dem Shuk finden sich von Chanukka-Kerzenleuchtern made in China bis Salat-Gewürzen alles, was das Touristen-Herz begehrt.

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Stephanie: Ihr Highlight lag nur eine Flugstunde von Basel entfernt: Korsika. Für Wanderfreaks ist es vor allem im Frühjahr und -sommer eine Offenbarung. Ob an der Küste oder mitten im Landesinneren: die Auswahl an Wanderrouten ist nahezu unerschöpflich.

Rot-leuchtende Felsformationen, grüne Hochebenen, schattige Wälder, blau leuchtendes Meer. Und wenn es schon warm genug ist, stehen Wasserfälle, natürliche Fels-Schwimmbecken und das Meer zur Verfügung. Da Brücken und Tunnels nahezu vollkommen fehlen, dauert die Fahrt auf den Küstenstrassen und in die Berge…naja… lange. Zu sehen gibt es jedoch genug. Zum Beispiel, Ziegenherden oder Schweinefamilie, die auf dem Asphalt unterwegs sind.  

Dieser Blog wird im Januar 2020 veröffentlicht


Corinne: Dieses Jahr entdeckte sie einmal mehr, wie paradiesisch die Schweiz ist – sei dies beim Skifahren und Sonnenbaden in Vella oder auf der Fahrradtour quer durchs Mittelland. Besonders toll dabei war, jederzeit anhalten und den Moment zu geniessen zu können.

Ein weiteres Highlight war die perfekte Sommerwoche beim Campieren am Brienzersee. Sonne tanken, schwimmen, Stand-up Paddeln, Federball spielen, faulenzen, grillieren, romantische Sonnenuntergänge – was will man mehr? Idyllisch ging es auch im Herbst weiter. Die zwei Etappen der Via Alpina (Adelboden – Lenk – Gstaad) hatten es nicht nur konditionell in sich; die rotgefärbte Fauna entzückte sie immer wieder von Neuem.

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Mary: 2010 haben Mary und ihre Schwester zum ersten Mal entschieden, aller Skepsis zum Trotz organisierte Sportferien zu buchen. Seither verbringen sie jährlich im September Fitnessferien auf Kos.

Sie freuen sich jedes Jahr drauf mit SAFS, Aktivferien zu verbringen und die Trends aus der Fitnesswelt zu erfahren. National und international bekannte Presenter der Branche geben sich eine ganze Woche lang ein Stelldichein. Täglich von 9-19 Uhr wird von Tanz zu Yoga, über Functional Training bis zu Step oder Spinning usw. alles geboten. Man muss nicht mitmachen, aber man kann und man tut es auch, denn nebst der Anstrengung und der schmerzenden Muskeln macht es unheimlich viel Spass.

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Sabines Paradies heisst São Tomé und Príncipe

Üppige Vegetation, Bilderbuchstrände, absolute Gelassenheit… und Schokolade – klingt das nicht nach der perfekten Kombination für Traumferien? Sabine durfte eine Prise davon auf einer Pressereise testen. São Tomé und Príncipe sind zwei verwunschene Inselchen vor der Küste Afrikas, die mit ihrer vielfältigen Landschaft von ariden Regionen mit Baobabs bis zu tropischem Regenwald, ihren palmengesäumten einsamen Stränden und der absolut gechillten Bevölkerung den Traum vom Paradies wahr werden lassen.

Und das Beste daran: STP, wie die Inseln kurz genannt werden, waren in der Kolonialzeit unter den grössten Produzenten für Kakaobohnen. Feinste Schokolade z. B. vom Schoggi-Meister Claudio Corallo – sozusagen frisch aus der Bohne – lässt sich daher auch heute noch direkt vor Ort probieren. Was will frau mehr?

Jonathan:

„Best place in Colombia“ heisst es auf der Webseite der Finca Barlovento unbescheiden. Das Zitat stammt aus der Traveller-Bibel Lonely Planet. Nach dem Besuch kann Jonathan bestätigen, dass er sich noch lange daran erinnern wird.

Die Barlovento Cabaña wurde vor rund 40 Jahren am Rande des Tayrona Nationalparks an der Karibikküste Kolumbiens. Der älteste Teil der Finca thront auf einem Felsen über der Brandung. Das Zimmer und das Bett sind winzig und weil es nur auf 2,5 Seiten Wände hat, profitiert man von einer sensationellen Aussicht auf ein Flussdelta, zwei Strände und das Meer.

Zur Anlage gehören mittlerweile auch weitere, komfortablere Unterkünfte (genannt Maloka), die er für einen längeren Aufenthalt empfehlen würde. Ein Restaurant, eine Bar (ideal für den Sonnenuntergang) sowie ein Pool mit Dschungelblick runden das Angebot ab. Und zumindest in der Nebensaison ist eine Nacht in der Finca auch verhältnismässig preiswert (wir bezahlten rund 120 Euro inkl. Halbpension).

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Markus:

Ab in die Sonnenstube!

«Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nahe liegt?». Wie wahr! Und gleichzeitig seine Motivation für den Entscheid, die diesjährigen Sommerferien im Tessin anstatt wie ursprünglich angedacht in Südschweden zu verbringen. Ein wahrlich guter Entscheid! Unser Hauptquartier – ein typisches Tessiner Rustico inmitten einer Waldlichtung am Monteceneri-Pass – der ideale Ausgangspunkt um die umliegende Region zu erkunden. Einmal mehr waren Markus und seine Familie verblüfft, was das «Ticino» alles zu bieten hat! Eine Wundertüte! Wanderungen, Badespass, Aktivitäten, Städtebummel, herrliche Tessiner Dörfer und natürlich der kulinarische Teil. Ein Genuss! Sie kommen wieder – bestimmt!

Nina: Sie hat ihre Krakau-Reise im Mai genossen. Ganz nach ihrem Geschmack ein City-Trip mit Kunst, Kulinarik und Design. In Krakau trifft Tradition auf Kreativität, Szeneviertel auf alteingesessene Plätze, und aufstrebende Viertel auf Kitschtourismus. Unbedingt gutes Schuhwerk mitnehmen, denn am besten erkundet man alles per pede. Ob Wawel-Schloss, Salzmine, das Nationalmuseum oder das hippe Kazimierz und Podgórze mit Design-Shops, Buchläden und coolen Restaurants. Ein verlängertes Wochenende reicht für polnische Stadt.

Und über eines freut sie sich ganz besonders: die leckeren Pfefferkuchen aus Thorn – ähnlich den Nürnberger Lebkuchen, die sie im antiken Lädchen Kopernik Torun gekauft hat, schmecken jetzt zur Weihnachtszeit besonders gut. Und die hübsche Blechdose mit Motiven der Krakauer Altstadt, die man mit einem Teelicht erleuchten kann, lassen die Augen ihres kleinen Sohnes strahlen. Perfekt für die (Vor)-Weihnachtszeit.

Doris: Lettland hat diesen Sommer gleich zwei Highlights für sie bereit gehalten: die schönsten Strände, die sie seit langem gesehen habe – wie die im Kemeru Nationalpark westlich von Riga oder die weiße Düne von Saulkrasti. Beinahe menschenleer und endlos weit, mit erstaunlich angenehmen Wassertemperaturen. Und liebevoll erhaltene, restaurierte und als Hotel/Pension/Restaurant oder Museum betriebene Gutshäuser im Landesinneren. Teilweise nur über lange Schotterstraßen erreichbar, haben sie mir das Gefühl einer kleinen Zeitreise vermittelt.

Ihr Favorit war ohne Zweifel das Landgut Ungurmuiza (Orellen), Lettlands ältestes Herrenhaus aus Holz im Barockstil. Das Ensemble ist Museum und Restaurant, auch ein paar Zimmer zum Übernachten werden angeboten. Noch schöner als das Haus an sich fand Doris das rundum angelegte Grundstück mit Teehaus, Weiher und wunderbarem alten Baumbestand, wie einer Eiche, für deren Umrundung sie ganze zweiundzwanzig Schritte gebraucht habe.

Simon: Er und seine Familie haben sich dieses Jahr entschieden, ihre Sommerferien in der Schweiz und im Allgäu zu verbringen. Die erste Station – und Simons persönliches Sommer-Highlight – war der Walensee. Zugegeben, Filzbach ist jetzt nicht das touristische Epizentrum, aber als Ausgangspunkt für die umliegenden Badis und zur Erkundung der Umgebung war es absolut perfekt. Und so gingen sie jeweils vormittags auf einen Ausflug, z.B. zum wunderschönen Tannalpsee, zur mystischen Friedensstätte Paxmal oberhalb von Walenstadt, zu den tosenden Seerenbachfällen oder zum wunderschönen Aussichtspunkt Chapf in Amden.

Und jeweils nachmittags gings dann zur Abkühlung – und das ist im Falle des Walensees tatsächlich wörtlich zu verstehen – in eine der zahlreichen, wunderschön gelegenen Seebadis. Abgerundet wurde jeder Tag durch ein Znacht im warmen Licht der Glarner Abendsonne – eine Stimmung, die ich nie vergessen werde. Und apropos Sonne: Filzbachs Lage sei Dank genossen wir am Morgen die ersten Sonnenstrahlen, die zwischen den Berggipfel hervorblinzelten, und abends bis nach 20 Uhr die letzten Grüsse der sich verabschiedenden Sonne aus dem Westen.

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