Winterwandern mit Aussicht im Toggenburg

Winterwandern mit Aussicht im Toggenburg

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Winterwanderungen, Ski- und Schneeschuhtouren wird in diesem Corona-Winter ein grosser Boom vorausgesagt – Viele wollen dem Andrang am Skilift entkommen und setzen auf Social Distancing in der Natur. Für all diese Aktivitäten eignet sich zum Beispiel das Hügelland im beschaulichen Toggenburg (Kanton St. Gallen). Auch Anfänger finden hier sanftes Gelände vor.

Wir haben den Aufstieg von Stein (838m) zum Stockberg (1781m) getestet und waren begeistert von der Aussicht, die uns oben erwartete.

Von unten sieht der Stockberg recht unspektakulär aus, doch oben wartet eine grandiose 360°-Aussicht

Mitte November kommen wir noch gut mit wasserfesten Wanderschuhen und Wanderstöcken voran. Nach dem nächsten kräftigen Schneefall werden jedoch Schneeschuhe und Gamaschen von Nöten sein, um ins Aussichtsreich am Rande der Alpsteinkette zu gelangen.

Noch klappt es ohne Schneeschuhe

Die Churfirsten im Rücken

Der Anstieg (den man von Stein oder auch von Nesslau aus in Angriff nehmen kann) beginnt flach. Mehrere hundert Höhenmeter lassen sich so mühelos bewältigen.

Beim Blick zurück erheben sich bald die Gipfel der Churfirsten vor dem Auge des Winterwanderers, die er von der anderen Seite (vom Walenseeufer aus) schon so oft bewundert hat.

Der flache Teil des Aufstiegs liegt hinter uns

Aufstieg mit Säntis-Blick

Das nächste Fotomotiv lässt nicht lange auf sich warten: Das Säntismassiv rückt in seiner ganzen Pracht ins Blickfeld. Durch ein kleines Wäldchen geht es weiter bergan. Nach knapp zwei Stunden ist der Fuss des Stockberg erreicht. Das letzte – nun recht steile – Stück steht an. Doch es lohnt sich, diese 20 ca. Minuten Anstrengung auf sich zu nehmen.

Bald zeigt sich dem Wanderer der Säntis

Denn oben wartet ein 360°-Blick, der von unten kaum zu erwarten war. Bei klarer Winterluft präsentiert sich ein Panorama bis zum Bodensee und in die fernen Vogesen. Die Rast auf einer der Holzbänke am Gipfelkreuz kann mit Blick auf Säntis, Churfirsten, Speer, Mattstock und das Neckertal gerne etwas länger dauern.

Herrliche Sicht auf das Alpsteinmassiv mit dem Säntis

Querfeldein zurück nach Stein

Zurück nach Stein führen verschiedene Wege. Da die Wanderrouten im Winter bald ohnehin nicht mehr zu erkennen sein werden und eine Schneeschuhstrecke nicht explizit ausgewiesen ist, geht es einfach querfeldein über die Weiden ins Tal. Im Tiefschnee mit Schneeschuhen wird das ein noch grösserer Spass. Auch Skitourengänger werden dann hier anzutreffen sein. 

Der Aufstieg von Stein zum Stockberg dauert ca. 2,5 Stunden. 

Kartenmaterial: www.schweizmobil.ch 

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