Berlin – Moloch mit Charme

Berlin – Moloch mit Charme

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Hier kommt der Berlin-Blog, der ohne Bilder von der Mauer, Currywurst und dem Brandenburger Tor auskommt. Eine kleiner Einblick in die Hauptstadt.

Tempelhof

Okay, okay, der Tempelhof ist kein Geheimtipp. (Spoiler Alert: Die anderen Stationen sind es ebenfalls nicht.) Aber sucht man Ruhe vor dem Getümmel (nichts für ungut, Berlin), dann findet man diese, zumindest unter der Woche, auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof. Ein riesiges, brach liegendes Feld südlich des Zentrums, welches zum Verweilen einlädt.

Hier kann man mit vor Ort gemieteten Bikes das gigantische Gebiet erkunden, picknicken, Drachen steigen lassen, fotografieren und sich auf eine Wiese neben der Rollbahn legen. Oder wie auf dem Titelbild zu sehen ist, gleich direkt auf das Rollfeld selbst.

Die Natur holt sich ihren Raum zurück

Landwehrkanal

Der Landwehrkanal verläuft neben dem Zoo entlang. So kann man ab und an in ein Gehege blicken, sich auf eine Bank oder direkt an das Ufer setzen und die Ruhe geniessen.

So schön der Kanal auch ist, so kann einen ein mulmiges Gefühl beschleichen, wenn man weiss, dass hier 1919 bei dieser Brücke mitten in Berlin die polnisch-deutschen Revolutionärin Rosa Luxemburg ermordet und danach in ebendieses dunkle Gewässer geworfen wurde.

Auf zu angenehmeren Themen, nämlich dem:

Essen in Berlin

An der hippen Bergmannstrasse* kann man von veganer Currywurst über vietnamesisch (hier abgebildet) alles haben und sich auf beiden Strassenseiten problemlos durch alle Herren Länder essen. So wie man es sich von einem Berlin-Aufenthalt auch verspricht. Und man wird wahrlich nicht enttäuscht.

An der Torstrasse in der Nähe der Hackeschen Höfe gibt es auch viele tolle Verpflegungsmöglichkeiten. Namentlich das hipster-chice koreanische Restaurant Coréen. Im Bild vorne ersichtlich: Das äusserst leckere vegetarische Bibimbap.

Einen Lunch im berühmten KaDeWe sollte man ebenfalls nicht missen. Simpel aber immer gut: Kartoffeln mit Quark, Radieschen und Gurken. Nicht ganz so kostengünstig, wie man es von Berlin kennt, aber man gönnt sich ja sonst nichts, ne.

Tipp für den Berlin-Reisenden: Ein Besuch im KaDeWe ist nicht nur etwas fürs Auge, nein, das berühmte Kaufhaus bietet auch eine willkommene Abkühlung, wenn es draussen auf den teutonischen Strassen zu heiss sein sollte.

Weitere Impressionen aus Berlin

Kreuzberg

*Apropos Bergmannstrasse: Versteckt in einem Innenhof befindet sich der sehr tolle Second Hand-Laden „PICKNWEIGHT„. Wie der Name schon verrät, bezahlt man hier die Kimonos, Taschen, Bandshirts, Converse-Schuhe oder Glitzerkleider nach Gewicht. PICKNWEIGHT hat in München, Hamburg und Berlin total neun Filialen.

Der riesige Laden eignet sich perfekt, um sich nach einem Lunch an der Bergmannstrasse die Füsse zu vertreten, zu stöbern, Mitbringsel zu finden.

Wedding

Der Wedding – das Arbeiterquartier, dem man nachsagt, dass er „am Kommen sei“. Das lassen wir hier mal so stehen und warten ab. Abwechslungsreiche Graffiti hat das zukünftige Hipsterquartier aber schon mal.

Hier geht es zu weiteren Berlin-Blogs der Hauptstadt-Eingeborenen Nina:

Die Gärten von Dahlem

Die etwas andere Stadtführung

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