Belle-Île-en-mer (Bretagne): Der Name hält, was er verspricht

Belle-Île-en-mer (Bretagne): Der Name hält, was er verspricht

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Weit weg höre ich Vogelgezwitscher. Hartnäckig drängt sich ein Gedanke in mein Bewusstsein – das muss mein iPhone-Wecker sein! Draussen ist es stockdunkel. Ehrlich gesagt, kann ich mich in diesem Moment nicht erinnern, wann ich das letzte Mal mitten in der Nacht aufgestanden bin. Morgens um drei ins Bett gehen ist ja eine Sache. Aber um diese unchristliche Zeit aufstehen… Der nächste Gedanke ist dann schon erhellender; wir fahren in den Urlaub!

Und so wird unser erster Urlaubstag ein gaaaaaanz langer… Pünktlich um 04.16 Uhr fährt die S-Bahn ab Richtung Zürich Flughafen. Via Amsterdam fliegen wir nach Nantes in Frankreich, wo wir kurz vor Mittag landen. Mit Bahn und Bus geht’s weiter nach Auray und schliesslich in die Hafenstadt Quiberon. Bei strahlendem Sonnenschein gehen wir Mitte des Nachmittags an Board der ‚Vindilis‘. Und so fahren wir – exakt zwölf Stunden nach unserem Start am Bodensee – um 16.15 Uhr ein, in den Hafen von Le Palais auf der Insel Belle-Île-en-mer.

Die Insel ist herrlich, ich bin schon fast geneigt zu sagen niedlich. Mit gerade mal 87km2 (20km lang, bis 9 km breit) ist sie dennoch die grösste der bretonischen Inseln. Wir haben uns im Nordosten der Insel, im Dörfchen Kerdonis, eine kleine Ferienwohnung gemietet. Ein Roller ist für die kommenden zwei Wochen unser Transportmittel und ein treuer Begleiter. Mit ihm erkunden wir die Insel, machen unsere Einkäufe und fahren an den Strand.

Die Insel hat zwei Gesichter. Das während zehn Monaten so beschauliche und ruhige Leben der rund 5200 Insulaner wird während den Sommermonaten Juli und August recht hektisch, wenn die Insel von rund 40‘000 Feriengästen bevölkert wird.

Die malerischen Strände laden ein zu erholsamen Badeferien und diversen Wassersportaktivitäten. Aber auch für Aktivferien zu Land eignet sich die Insel hervorragend. Der 83 Kilometer lange Küstenwanderweg ermöglicht eine komplette Umrundung der Insel zu Fuss. Wer es lieber gemütlich mag, mietet sich ein Fahrrad oder – noch gemütlicher – ein E-Bike und erkundet so die Schönheiten dieser Insel.

Infos:

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