Sechs Gründe, warum ihr unbedingt in Klassen- und Freizeitlager gehen solltet

Sechs Gründe, warum ihr unbedingt in Klassen- und Freizeitlager gehen solltet

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In diesem Blogbeitrag geht es nicht um einen spezifischen Ort oder eine Reise, sondern um Klassen- oder Freizeitaufenthalte – kurz «Lager», wie wir in der Schweiz sagen. Bestimmt wart auch ihr schon mal in einem oder Freunde haben euch davon erzählt. Falls nicht oder ihr nicht wisst, ob ihr gehen sollt, habe ich hier unten sechs Punkte gesammelt, warum es sich auf jeden Fall lohnt zu gehen. Fünf Punkte für euch, einen für eure Eltern!

Ihr findet neue Freunde

Manchmal kann es sein, dass man in ein Lager geht und gar niemanden kennt. Vielleicht konnten die Freunde nicht mitkommen oder hatten ganz einfach keine Lust. Für mich war das früher auch schon einmal ein Grund, nicht in ein bestimmtes Lager zu gehen: Ich kannte keines der anderen Kinder so wirklich. Eigentlich ist es aber überhaupt nicht schlimm, wie ich es letztes Jahr in Schweden erfahren habe.

Natürlich, am ersten, vielleicht auch am zweiten Tag kann es ein bisschen unangenehm sein, niemanden zu kennen, doch ehe man sich versieht, hat man schon neue Freunde gefunden. Sehr toll ist es auch, wenn diese in der Nähe wohnen und man auch noch lange nach dem Lager, vielleicht sogar ein Leben lang noch Kontakt hat. Glaubt mir also: Anfangs niemanden zu kennen ist wirklich nicht schlimm!

Ihr könnt Freundschaften vertiefen

Mit Freunden in ein Lager zu gehen ist jedoch auch super. Es schweisst nämlich richtig zusammen! Meistens macht man rund um die Uhr Dinge miteinander und schläft in einem gemeinsamen Zimmer, wo man auch nach der Nachtruhe miteinander flüstert oder sich zu anderen Freunden ins Zimmer schleicht. Dadurch lernt man sich viel besser kennen und erlebt viele lustige Dinge, über die man sich später noch kaputtlachen kann.

Ihr lernt viel Neues

In fast jedem Lager lernt man Neues. Ich war im November zum Beispiel drei Wochen mit meiner Klasse in einem Hauswirtschaftslager, wo wir sehr viel gelernt haben. Jeden Tag mussten wir kochen, abwaschen, das Haus putzen, nähen und noch vieles mehr machen, was uns später im Haushalt helfen sollte.

Naja, das ist ja kein Freizeitlager und klingt auch nicht sehr spassig. Dennoch war es für mich auf jeden Fall ein Highlight des Jahres, da es mit der Klasse so viel Spass gemacht hat und der Klassenzusammenhalt wie in Punkt zwei auch viel stärker wurde. Dass wir trotzdem noch so viel gelernt haben, ist natürlich noch besser. Ein anderes Beispiel ist das Tanzlager in Herräng in Schweden aus meinem letzten Beitrag. Wie der Name es eigentlich schon verrät, habe ich dort Lindyhop-Tanzen gelernt. Obwohl ich es vorher noch nie versucht habe, kann ich nach dieser einen Woche die Anfängerschritte schon ziemlich gut!

Ihr lernt neue Orte kennen

Oft finden Lager an einem Ort statt, wo man zuvor noch nie war. Zum Beispiel in einem Skilager lernst du vielleicht ein neues Skigebiet kennen, welches dir so gut gefällt, dass du deine Eltern dazu überredest, die Skiferien im nächsten Jahr dort zu verbringen. Der Ort in Schweden, wo ich dieses Jahr wie schon gesagt war, ist traumhaft schön. Nur schon deswegen hatte es sich für mich wirklich gelohnt, dorthin zu gehen.

Falls der Lagerort jedoch nicht gerade der schönste ist, spielt das eigentlich auch keine grosse Rolle. Das Gleiche gilt bei der Unterkunft, die womöglich auch nicht superschön ist. Zur Ski-WM war zum Beispiel mal in einem Skilager in Silvaplana, in dem wir in einem Luftschutzbunker einer Schule unter der Erde und somit ohne Tageslicht geschlafen haben. Durch die Freunde und da wir sowieso die meiste Zeit auf der Piste waren, war das aber überhaupt nicht schlimm.

Ihr habt nie Langeweile

Bei mir ist es in den Ferien oft so, dass mir langweilig ist und ich den ganzen Tag einfach zuhause rumhänge. Dieses Problem gibt es in Lagern auf keinen Fall!

Und zum Schluss etwas für eure Eltern: endlich mal kinderfrei!

Mit diesem Punkt könnt ihr eure Eltern überreden, euch in ein Lager zu schicken, in welches ihr vielleicht schon lange gehen wolltet. Sie fänden es doch bestimmt auch mal toll, zu machen, was sie wollen, nach der Arbeit nach Hause zu kommen und sich einfach mal auszuruhen, am Abend auszugehen ohne sich um euch kümmern zu müssen und überhaupt mal wieder eine Woche sturmfrei zu haben. Klingt doch schon verlockend, oder?

Wie ihr seht, machen Lager wirklich sehr viel Spass. Es lohnt sich also, mal etwas Neues auszuprobieren und in eines zu gehen. Und wie auch schon gesagt: Falls ihr euch nicht sicher seid, da einer dieser Punkte auf euch nicht zutrifft, ist das nicht weiter schlimm, da das durch die anderen Punkte sozusagen wieder aufgehoben wird.

Infos:

Klassenlager werden von Schulen im Sommer und Winter angeboten. Ausser den obligatorischen Hauswirtschaftslagern gibt es bei uns z.B.  freiwillige Skilager oder eine Segelwoche vom Religionsunterricht. Vereine und Sportclubs bieten auch oft Lager zu ihrem Sport an. Ausserdem gibt es noch Organisationen wie z.B. den WWF, die v.a. in den Ferien ein grosses Angebot haben.

Oft bekommen Familien, die nicht so viel verdienen, Unterstützung, fragt einfach nach. Und falls es bei euch z.B. noch kein Skilager gibt, sagt euren Lehrern, sie sollen auf  www.gosnow.ch schauen, das ist ein Verein, der bei der Organisation von Ski- und Snowboardlagern hilft. 

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